Das Depot - Deine Handelsbasis

Zum Anlegen brauchst du ein Depot. Daher würde ich dir empfehlen, zuerst ein Depot einrichten und in der Zwischenzeit alles Weitere überlegen. Das ist heute recht easy, du kannst es online einrichten, entweder bei deiner Bank oder bei einem sogenannten Online-Broker.

Ein Depot ist quasi deine Home-Base im Dschungel. Von hier aus kannst du alles einlagern, verkaufen, kaufen und verwalten.

Bei einer der großen Direktbanken kannst du alles unter einem Dach haben, also dein Konto/Depot/Tagesgeld/… Alternativ machst du den Wertpapierhandel über einen Online-Broker und verbindest den Service mit deinem Bank-Konto.

In jedem Fall würde ich empfehlen es online einzurichten und nicht in einer Bankfiliale, da es die günstigste und unkomplizierteste Lösung ist. Bei manchen Anbietern musst du deine Identität verifizieren. Insgesamt dauert der Prozess bis du alles hast von Stunden bis zu 2 Wochen. 

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Hier findest du eine Übersicht verschiedener Anbieter. Wenn du sehr viel handeln möchtest, dann sind die „tradinggebühren“ relevant. Also darauf solltest du achten, wenn du täglich bis wöchentlich handelst. Machst du einige wenige Aktionen im Jahr, fallen die Gebühren natürlich nicht so ins Gewicht (sie liegen normalerweise zwischen 0,0 – 6,00 Euro).

Nochmal zusammengefasst: Ein Online Broker verwaltet deine Wertpapiere, aber du kannst keine anderen Bankgeschäfte darüber erledigen. Du hast dann ein Verrechnungskonto bei dem Broker explizit für den Handel, auf das du von deinem Konto Geld überweist und so über den Broker Wertpapier kaufst/ verkaufst.

Möchtest du alles bei der gleichen Bank haben, check am besten, ob deine Bank einen Depot Service anbietet. Ich zum Beispiel habe mein Konto und Tagesgeldkonto bei der Comdirect Bank und dementsprechend auch dort mein Online-Depot eröffnet. Damit habe ich alles unter einem Dach. Dies ist aber nicht zwingend notwendig, du musst das Depot nicht bei der Bank machen, bei der du schon bist. Es kann aber sein, dass du – falls du das Depot bei einer anderen Bank eröffnest –  dort automatisch auch zusätzlich ein Konto eröffnen musst.

Als letzter Punkt auf der heutigen Dschungelsafari sei die Artenvielfalt erwähnt. Die verschiedenen Broker, also Depotanbieter – seien es die Banken oder die Online Broker – handeln an verschiedenen Handelsplätzen. Wenn es dir wichtig ist, dass du internationale Wertpapiere handeln kannst, sollte dein Broker an verschiedenen internationalen Handelsplätzen handeln. Wenn du dich auf Deutsche Wertpapiere konzentrierst, ist es für dich nicht so wichtig, ob dein Broker auch Handelsplätze in den USA und Japan im Angebot hat. 

Hier spielen Gebühren auch wieder eine Rolle. Oft berechnen Banken bei Trades an ausländischen Börsenplätzen etwas mehr, als für den inländischen Wertpapiereinkauf.

Wo ein Wertpapier gehandelt wird, siehst du an dem Kürzel. Angenommen du recherchierst nun die gerade viel besprochene Aktie „Tesla“ , siehst du den Aktiennamen „Tesla, Inc.“ und siehst sie dir auf einer der vielen Finanzanalyse Websites an, dass sie an der Frankfurter Börse gehandelt wird (Kürzel FRA).

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